Sächsische Epidemiologische Studien in der Allgemeinmedizin

Seit 1996 werden regelmäßig sachsenweit die SESAM-Studien durchgeführt. Ziel der SESAM-Projekte ist eine repräsentative Beschrei­bung von allgemeinärztlichen Arbeitsinhalten in der ambulanten Sprechstunde und bei Hausbesuchen:

  1. Patientencharakteristik (soziodemografisch und krankheitsspezifisch)
  2. Beratungsanlässe
  3. Beratungsverläufe (Diagnostik, Therapie, Überweisungen, Krankschreibungen)
  4. Beratungsergebnisse (Neudiagnosen)

Seit 2008 werden diese Studien durch den Bereich Allgemeinmedizin der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden in Kooperation mit der Sächsischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (SGAM) durchgeführt.

Gemeinsame Merkmale der Studien:

  • querschnittlich angelegte, Arzt-Patienten-Kontakt bezogene Studien,
  • Zufallsauswahl der Jahreskontaktgruppe,
  • Stichprobenerhebung über den Zeitraum eines Jahres,
  • schriftliche Erfassung (Fragebogen) des 10. Arzt-Patienten-Kontaktes an vorgegebenem, rotierenden Erfassungstag,
  • Nutzung der Kodierung von Diagnosen mittels ICD-10, der Beratungsanlässe durch ICPC.